Halt! Sind wir offen für die Zukunft?

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Halt! Sind wir offen für die Zukunft?

Der Einfluss der vergangenen Monate: raus aus allfälligen Komfortzonen und rein in die Realität der Veränderung, in die Klarheit der Notwendigkeit.

Das heißt: auch Theorien der Vergangenheit über Intentionen von Menschen und Organisationen in Bezug auf Beharrung und Rückkehr in den gewohnten Zustand im Komfort erweisen sich augenblicklich als obsolet.

Statt dessen:

  • Werteorientierung über Gewinnmaximierung
  • Mehrwert statt ungebremstem Wachstum
  • Chancen und Möglichkeiten statt Herausforderrungen
  • Vernetzung über ein klare und überzeugende Alleinstellung
  • Agile Kompetenzen über funktionalem Management.

Und nicht zuletzt mit der Überzeugung, dass Wertschätzung und Teilen von Verantwortung den Weg in die Zukunft weisen – vielleicht nicht mehr „schneller, größer, weiter“ sondern mit einem Gespür dafür, was für das System angemessen und verantwortungsvoll ist.

Führen heißt nun Brücken zu bauen, heißt sich gegenüber Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu positionieren, Perspektiven zu wechseln, die Paramenter zu hinterfragen und vor allem: zu kommunizieren.

Führungskräfte mit Erfahrung aus interkulturellen Systemen könnten einen kleinen Startvorteil gegenüber jenen haben, , die sich vermeintlich sicher in vormals klaren Strukturen aufhielten.

Führen erschließt sich nicht länger im „Anweisen“, im „Unterweisen“, sondern in der Fähigkeit, sich verständlich zu machen und für Klarheit in neuen Kollaborationen zu sorgen.

Was es dazu braucht?

Selbstwahrnehmung und Selbstfürsorge. Die eigene mentale Gesundheit und Fähigkeit, sich den Anforderungen zu adaptieren, sind Voraussetzung für Führen in permanenter Veränderung. Und die Bereitschaft, Ihre angemessen beste Leistung zu erbringen.

Ein positives Mindset: Möglichkeiten statt Herausforderungen zu sehen bedeutet auch, selbst in unwägbaren Situationen die strategische Voraussicht zu bewahren und unterschiedliche Zukünfte und gegenwärtige Realitäten in Einklang zu bringen, also positive, adaptive nächste Schritte zu setzen.

Eine Vision: Diese zu entwickeln und weiterzutreiben, andere dafür zu begeistern und einzubeziehen, ist zugegeben anstrengend und dennoch notwendig, um Führen zu können. Der „Purpose“ als Sinn des immateriellen und materiellen Einsatzes schafft die Motivation für den täglichen Einsatz (Vergleiche: Viktor Frankl)

Werte und gesellschaftliches Engagement: Die letzten Monate haben nachdrücklich (und wissenschaftlich) bewiesen, dass Vertrauen und Hoffnung, Integrität und Resultate – also alles, was unserem Dasein Bedeutung und Sinn gibt -, als wertvoll wahrgenommen werden und Menschen, die diese zu vermitteln imstande sind, als Führungskräfte erkannt werden.

Für den Kunden mitdenken. Lernen wir mehr denn je, uns an den Stakeholdern, den Bedarfen der Kunden zu orientieren. Kunden möchten, dass wir auf ihrem Weg in eine positive Zukunft an Bord sind und uns an ihren Prioritäten, ihren Bedürfnissen, ihren Lösungen und damit ihren Feierlichkeiten beteiligen. Unsere Kunden und Partner sind es, die wir mit unseren Haltungen, Leistungen und Angeboten mitnehmen wollen in eine positive Zukunft.

Transformationsgeist. Notwendige Entwicklungen voraus zu sehen und mit der Veränderungsenergie zu gehen ist jene Kraft, die verhindert, dass wir von externen Kräften überrollt werden.

Womit wir am Beginn angelangt sind: wehren wir uns nicht gegen die Veränderungen, sondern nutzen wir deren Energie mit emotionaler Intelligenz.  Nutzen wir Reflexion und Kommunikation über mögliche, vielfältige Zukünfte, sorgen wir gemeinsam für ein gesundes System und die gemeinsame Ausrichtung darauf, das Wertvolle mitzunehmen. Also ein respektvolles „Beides“, ein Abwägen von sowohl als auch in Zeit und Raum.

Seien wir mutig. Jetzt. Wir sind übrigens weiter für Sie da – im hybriden Modell, je nach Bedarf und Möglichkeit. Rufen Sie an, schreiben Sie uns. Das Team der toccaverde freut sich auf Sie!

Alles Gute – bleiben Sie gesund, umsichtig und mutig!

Barbara & Michel