Kleines Glück

Openess - Happiness

Kleines Glück

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ (Johann Wolfgang von Goethe). Nassrudin Hodscha nennt den Zauber „Verwunderung“. Was ist es also, der Augenblick von wunderbarem Zauber, dem Innehalten? Und was haben Goethe und der wunderliche Nassrudin im Business-Alltag des „New Normal“ verloren?

Ich weiss es nicht. Und: gerade deshalb ich bin neugierig auf mögliche Lösungen und Wendungen – und das große neue Bild unseres Lebens. Bin ich deshalb schon „agil“ ?

Wie viele Perspektiven bietet eine Metaposition? Was können die vielen anderen zu unserer Expertise beifügen? Wie viele Möglichkeiten sind im großen Bild zu erkennen? Wie viel Gelassenheit braucht es um diese als weitere Lösungen zu erkennen und wieviel Kraft, um diese anzunehmen und umzusetzen?

Haben Sie beim Lesen mitgezählt? Die vielen „viel(e)“, die sich auftun, wenn wir nicht mehr im Muster des „Wissen müssen“ verharren?!

Genau genommen habe ich Ihnen die Kernthemen der Agilität angeboten

  • Nicht wissen und darauf vertrauen, dass
  • Dialog und dann auch noch Interdisziplinarität eine großartige Erweiterung von Wahrnehmung darstellen,
  • Perspektiven zu wechseln und in Bezug zum System, zu setzen – über den Tellerrand zu schauen – und dann
  • Sich freuen über den gelungenen, kleinen Schritt, schöpfen daraus Kraft und machen einen nächsten Schritt.

Ja, sagen Sie. Ich weiss, sagen Sie.

Natürlich. Und dann: ändert dieses Wissen Ihre Haltung, Ihr Verhalten? Woran erkennen wir die Veränderung?

Welche Illusion?!

Unterschiedliche Ebenen bewirken unterschiedliche Folgen und Emotionen

  1. Wir dürfen die Illusion der Kontrolle aufgeben, die Sehnsucht, alles im Griff zu haben und dem letzten „Zipferl“ an Macht über das System.
  2. Wir erlauben uns Vertrauen in uns selbst und danach in die Menschen, die zu unseren Visionen, Zielen beitragen, zu fassen
  3. Dann erst öffnen wir uns gegenüber den Eindrücken und Ergänzungen, die uns von außen erreichen. Wir staunen über die Möglichkeiten, die wir selbst nie in Betracht zogen. Seit Jahren beobachte ich wertgeschätzte Menschen, die mit System alles anders gestalten, als ich es täte, und: sie schaffen es – oftmals einfacher und gelassener als ich. Ich lerne.
    Ebenso lange fokussiere ich auf meine „Kunden“, intern und extern. Deren Anliegen ermöglichen Impulse und öffnen meine Blickwinkel. Danke dafür.
  4. Wir sind flexibel und nicht von starren Strukturen und bestimmten Experten/Teammitgliedern abhängig. Iterative Schritte bringen notwendige Flexibilität.
  5. Wir schöpfen Atem und erkennen die kleinen Erfolge am Wegrand. Serendipity. Das kleine Glück.

Endlich: das kleine tägliche Glück.

Und das gehört uns persönlich oder, innerhalb der Organisation, gemeinsam nach Werten ausgerichtet und erfahren. Voraussetzung dafür ist die Gelassenheit, bei sich zu bleiben und aufmerksam zu sein für die kleinen Zufälle, Fortschritte und Abschnitte, die sich uns glückhaft öffnen.

Wie schaffen Sie für sich die kleinen Glücksmomente? Wir, Barbara und Michel, sind neugierig, von Ihnen zu lernen. Schreiben Sie uns, rufen Sie an und erweitern Sie Ihren Glücksmoment durch Teilen.

Bis dahin: bleiben Sie gesund, neugierig und offen! Um das „Besser“ zu wissen, müssen wir das „Gute“ nicht kennen. (in Anlehnung an Steve de Shazer).

Eure Barbara & Michel