Lesen Sie bitte nicht weiter… …wenn Sie mehr vom Selben vermeiden wollen.

Please do not read … if you want to avoid more of the same ;-)

Lesen Sie bitte nicht weiter… …wenn Sie mehr vom Selben vermeiden wollen.

 Die Blogs und Artikel sind voll davon. Jetzt sollten wir einmal nicht mehr über Krisenbewältigungs-Strategien sprechen. Was also statt dessen? Ein “Paradigmenwechsel” zeichnet sich ab. Werte verschieben sich – wir sind “für” einander statt “gegen” alles. Wird es so bleiben? Was können wir tun?

Angemessen für den Augenblick: Schritt für Schritt – denn das Leben ist ein Tanz!

In vielen Distant-Coachings, remote Strategie-Moderationen und Distant-Teachings analysierte das Toccaverde Team den aktuellen Status. Nicht unwichtig scheint mir die Tatsache, dass viele unserer Gesprächspartner für Unternehmen arbeiten, die infrastrukturelle Sicherheit gewährleisten, Energie in materieller und immaterieller Form vernetzen und verfügbar machen.

3 wesentliche Themenschwerpunkte fügen sich zu neuen Lösungen.

Skepsis betreffend den Einsatz digitaler Tools war selten dabei, vielmehr ging es um den Aufbau „neuer“ Sicherheiten, mit sich und den anvertrauten Menschen und dann auch für das Unternehmen (die „Marke“) umzugehen.

Erfahrungen aus dem menschlichen Zusammenhalt mitnehmen

Ganz im Sinne syntaktischer Beratungsarbeit und unserer Intention als Coaches fragten wir nach den positiven Erfahrungen aus dem Umgang mit der Krise.

Spontan berichteten alle unsere Gesprächspartner vom neuerlichen Gewinn an Vertrauen in die Fähigkeiten und aktiven Haltungen ihrer Mitarbeiter, ihrer Teams. Welch schöne Erkenntnis und welch schöne neue Herausforderung, diesen Teamspirit, diesen Zusammenhalt in die Zukunft mitzunehmen! Und ja, das – Zusammenhalt und Identifikation – hat auch etwas mit dem gesunden Überleben des Unternehmens selbst zu tun.

Vielleicht entgegnen Sie jetzt, dass mit der Auflösung des Covid19-Viruses sich auch der Zusammenhalt „bröckeln“ würde? Ich bin unverbesserlich optimistisch. Nachdem wir viele viele Jahre Gruppen, Teams und Organisationen als Teile, die sich u.a. gegen andere Formationen definierten, verstehen wollten, geschieht heute das Gegenteil: Wir formieren uns zunehmend für eine Sache: für das eigene Durchkommen, unser Miteinander, unser wirtschaftliches und kulturelles Dach, „unser“ Unternehmen. Denken Sie nur an die Politik, die statt sich von parteipolitischen Überlegungen lenken zu lassen, sich nun (mehr oder weniger gekonnt und leider nicht überall) Entscheidungen und Maßnahmen für Menschen zugewandt hat.

Der Paradigmenwechsel zeichnete sich in der Gesellschaft schon früher ab, nun aber scheint das „für“ statt „gegen“ in vieler Menschen Bewusstsein angekommen zu sein. Wird es bleiben?

Wie können Sie, wir alle dafür sorgen, dass es verweilt?
Prüfen Sie Ihre eigene Haltung: In Erinnerung ist mir ein Satz Matthias Varga von Kibed: „Lade dir die Haltung zu dir nach Hause ein wie eine gute Freundin, bewirte sie so gut, dass sie vergisst, Gast zu sein und bleiben mag!“
Und bitte keine Bedenken: Wer seinen eigenen, reflektierten Weg geht, dem folgen die Anderen. Das ist anstrengende Arbeit, die unser als Menschen ausmacht. Und die in ihrer Summe auch die Werte und damit den Wert des Unternehmens ausmacht.

Fähigkeiten und Haltungen für agiles Steuern im Nebel ausbauen

Puh, wie oft sind Sie mit Ihrem besten Wollen geradewegs an den Intentionen und Zielen der Peers vorbei geschrammt? In den vergangenen Wochen sicher weniger als zuvor. Sorge und Angst um die Aufrechterhaltung, Bereitstellung von Nötigstem mit reduzierten Ressourcen fördert die Zusammenarbeit – sogar mit jenen, die wir „eigentlich“ gar nicht leiden mochten, sogar ablehnten.

Die Erkenntnis daraus: Unsere Emotionen und Verpflichtungen haben uns auf das Tun des Wesentlichen reduziert und lassen Raum, Fähigkeiten und Wollen der Einzelnen zu würdigen (und manchmal vielleicht auch das Gegenteil schmerzhaft aufzudecken).

Was also? Oder besser Wie also?

Fähigkeiten, eine gemeinsame Ausrichtung für unterschiedlichste Zukünfte verstehen zu wollen und immer besser zu verstehen, ist ein erster Schritt. Das „Vergemeinschaften“, also Zusammentragen unterschiedlichster Perspektiven und respektvolle Austauschen, der nächste. Der aktive, operative, erste Schritt ergibt sich aus dem neuen Bild.

Die Haltung dazu ist so einfach wie so herausfordernd: Offenheit ist gefragt. Und die Erkenntnis, dass wir komplexe Herausforderungen nur gemeinsam lösen können, oder noch besser, komplexe Aufgaben gemeinsam oft in ganz neue Richtungen drehen.

Aus meiner Haltung als Coach ein Hinweis:

Nichts ist richtig und nichts ist falsch – alles ist angemessen für den Augenblick.

Stellen wir gerade jetzt nicht alles in Frage. Dafür ist später noch Zeit – erwarten Sie bitte dazu einen weiteren Blog aus der Toccaverde-Werkstatt. Ein kleiner Hinweis: Tools für einen systemischen Arbeitsansatz sind bei unserem Toccaverde-Team erhältlich 😉

Reden wir miteinander statt News zu schicken!

Sicher haben Sie den Schlüssel zu allen bestehenden und zukünftigen Erfolgen schon erkannt. Er ist ganz einfach: reden wir miteinander – hören wir angemessen zu, sprechen wir verständlich und vergewissern wir uns, dass wir verstanden wurden. Schon wieder anstrengende Arbeit ;-).

Die Erkenntnis dieser „einfachen“ Übung und das wiederholte (Er-) Klären eigener Aussagen führt fast immer zu eigenen neuen Perspektiven und Verbesserungen. Mit einem gemeinsamen Wissens- und Wollens-Stand wird es gelingen, auch nach der Zeit des „Eises“ die Bäche wieder zum Rinnen und die „Wirtschaft“ zum Brummen zu bringen.

Angemessen für den Augenblick: Schritt für Schritt – denn das Leben ist ein Tanz!

Was bewegt Sie? Welche Fragen, Sorgen beschäftigen Sie im Augenblick? Reden wir miteinander: schreiben Sie mir oder rufen Sie an – die Profis der Toccaverde sind für Sie da!