New Work! New Work?

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New Work! New Work?

Jetzt ist Zeit für kreativen Optimismus, für visionäres Mitgestalten!

Viele schöne Coaching und Strategie-Gespräche durfte ich während der letzten Woche führen.

Und jetzt?

Ich bin begeistert über den Spirit derjenigen, die es verstanden, für eine gemeinsame Sache über sich hinaus zu wachsen, ihre Ängste zu besiegen, für andere unter schwierigen Bedingungen da zu sein.

Sie sind die Helden der neuen VUCA Welt.

Sie behalten Haltung, wenn es um V(erletzlichkeit) U(nvorhersehbarkeit) C(omplexität) und A(mbiguität – Mehrdeutigkeit) in unserer gegenwärtigen, „neuen“ Welt von Miteinander, Familie, Ethik, Werten, Business geht.

IKurz war ich entsetzt über Selbstdarsteller, die aus Selbstverständlichem eine PR-Show machen, um vermeintlich den „Brand“ des Unternehmens zu steigern. Ganz ehrlich: das geht daneben, denn es ist „very old fashion“! Wir sind kritischer geworden und agressiver, klarer in unserer Wahrnehmung.

Bei der Enttäuschung will ich nicht zu lange verweilen. Denn jetzt ist es Zeit, das allmähliche Hochfahren unseres „eingefrorenen“ Alltags nicht nur zuzulassen, sondern auch zu begleiten. Denn die Aussagen der Soziologen, Epidemologen, Ethiker, Mathematiker und Ökonomen u.v.a.m. gleichen sich in der Annahme, dass wir noch eine Weile die Auswirkungen der Covid19 spüren werden.

Was also bleibt vom Schönen? Zeigen wir den Profilierungs-Neurotikern unser freundlichstes Lächeln und gehen weiter zu Wesentlichem. Was haben wir gelernt?

Klare Kommunikation und ein Miteinander auch im Remote-Zustand sind das A und O des Erfolges:

Dazu gehört ein strukturierter Zugang zu den Menschen, die wir mit unseren Aussagen ansprechen und bewegen wollen und eine Sprache, die diesen Menschen in der augenblicklichen Situation eine Leitlinie für die nächsten Jahre geben kann.

Verabschieden wir uns von alten Strukturen und Organisationen – leben wir VUCA-Haltungen:

Die Pandemie erzeugte ein Paradoxon, nämlich verordnete Raumfreiheit – „spatial distancing“. Wie flexibel, wie produktiv und wie sicher gestaltet sich Zusammenarbeit in und außerhalb von Büros. Alle diese Überlegungen führen unweigerlich zu anderem, reflektiertem Führungshaltungen, zur Minderung von Kontrolle und Hierarchie und zu notwendigem Vertrauensvorschuss und klaren Zielvorgaben.

Werden wir zukünftig uns und unsere Arbeit neu organisieren?

Vorlagen haben es seit den 2008-Crashes von den Militärs bis in die Managementliteratur geschafft. Nun – ähnlich der Akzeptanz digitaler Strukturen – werden Führungskräfte auf Fähigkeiten zurück geworfen, in einer Welt der Volatilität, Unsicherheit, Komplexität and Mehrdeutigkeit (VUCA) hin geprüft.

Rasche Entscheidungen, die Verarbeitung von ungeheuren Datenmengen, das Annehmen neue technologischer Möglichkeiten und angepasste oder ganz neue Ziele werden über den Erfolg entscheiden:

Lernen wir rasch, welche Aufgaben sehr viel effizienter in der Ruhe eines Home Office gelöst wurden. Wie werden jene, die eben nicht im Büro sind, in das Projekt, in die Aufgabe eingebunden? Werden alle vormaligen Mitarbeiter in diesen neuen Vorgang miteingebunden, haben alle das notwendige Knowhow erwerben können, flexibel und ohne strikte Arbeitsanweisung in Selbstverantwortung Aufgaben zu lösen?

Gibt uns Führen in VUCA Zeiten einen Leitfaden?

Versuchen wir es:

  1. Wechseln wir unsere Denkmuster, unsere Perspektiven
  2. Beschleunigen wir unsere Veränderung, klammern wir uns nicht an die „schöne alte Welt“ sondern akzeptieren wir die Disruption, eine neue Geschwindigkeit des Denken, Entscheidens und Umsetzens, lernen wir zu Scheitern und dies als einen Meilenstein des alternativen Lernens zu sehen, freuen wir uns über die Unterstützung der „Digital Generation“.
  3. Vorwärts und anders: Schaffen wir den (vielleicht auch kleinen) Unterschied. Geben wir den vielleicht Bewährten eine neue Perspektive (gerne werde ich zum Perspektivenwechsel demnächst schreiben).
  • Verabschieden wir uns von „altmodischer“ Kommunikation. Schauen wir uns ab, wie wer mit welchem Erfolg kommunizierte. Wer „remote Führen“ tatsächlich beherrschte.

Mit Freude berichte ich über „heimliche“ Heros, die in der Krise überraschend starke Performances zeigten, das eigene Ego zurück stellten und an der Herausforderung arbeiteten.

Sie verzichten auf Schönwetter- und Personality-Aussagen und öffneten sich hin zu den Fähigkeiten und Bedürfnissen der „Zielgruppe“: Fakten statt Fake!

Die Zukunft der Kommunikation, des Dialoges liegt im Nutzen des Gesagten/Gehörten. Und auch darin, sich im Dialog von Anderen neue Perspektiven zu holen und eigene Standpunkte zu entwickeln oder neu zu entwerfen.

Geben wir uns gemeinsam eine neue Vision, Werte, die über Worte hinaus gehen und die Beteiligten begeistern. 

Eine Vielzahl von wissenschaftlich fundierten Arbeiten zu Sozialogischen und Psychologischen Themen haben ausgehend von zB Gregory Batson, Virgina Satir und Milton Erickson, Steve de Shazer, Inso Kim Berg, Robert Dilts, Matthias Varga von Kibed, Insa Sparrer und vielen anderen an Methoden des „Future Perfect“ gearbeitet, der meditativen Visualisierung einer lebenswerten Zukunft, aus der rückblickend Prozessschritt, Haltungen und Ressourcen abzuleiten sind. Dies in einer komplexen, ambigen Zeit.

Wir erschaffen unsere neue Welt.  Beginnen wir heute!

Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir! Ich freue mich über Ihr digitales und analoges Feedback. Wir sind Ihr Gesprächspartner!

Ihre Barbara Schütze

Autor: Dr. Barbara Schütze ist ausgebildete Krisenmanagerin, erfahrene Executive Coach und Beraterin für Menschen und Organisationen in Entwicklung sowie gerichtlich beeidete Sachverständige

Das gesamte Toccaverde Team an Coaches und Berater erreichen Sie einfach unter  toccaverde.eu@toccaverde.com